Was euch und mich erwarten wird…

Hallo ihr Lieben.

Jetzt wird es einmal Zeit für meinen ersten Blogbeitrag hier auf dieser Seite.
Die Vorfreude, aber auch die Unsicherheit und die Anspannung wächst, je schneller die Zeit voranschreitet und der Abflug näher rückt. Es ist jetzt ganz greifbar, denn ich sitze hier, während ich das schreibe, mit den anderen Volontären am Frankfurter Flughafen und warte darauf, dass das Boarding unseres Fluges beginnt und damit auch wirklich die Reise.

In den letzten Wochen nach dem bestandenen Abitur bekam ich schon einige spannende Vorgeschmäcker auf das, was mich in den 10 Monaten in Hongkong erwarten wird. Es gab viel vorzubereiten und man musste sich um vieles kümmern, wie z.B. Visum, Bewerbungen für ein Studium nach dem IJFD und vieles mehr.

Außerdem war ich mit meinen fünf Mitvolontären in Nürnberg auf unseren beweglichen Seminartagen. Zum einen hat dort unsere Aussendungsfeier stattgefunden, bei der wir noch einmal vorgestellt, ausgesendet und gesegnet wurden. Anschließend an diese Feierlichkeit gab es zudem noch einen chinesischen Abend mit einem klassischen Theaterstück und einer Vorführung chinesischen Kung-Fu’s. Diese Beiträge wurden von den verschiedenen Gruppen aus Guangzhou (Festlandchina) und Hongkong vorgeführt, mit denen wir diese Woche dann auch zusammen verbringen durften.
Es war eine sehr spannende Zeit mit vielen interessanten Begegnungen und einigen spannenden Highlights. Es war einfach nur toll, schon einmal Kontakte knüpfen zu können zu Leuten, mit denen man in Zukunft vielleicht einmal zusammenarbeiten wird, oder die man auch einfach nur als Freunde wiedersehen kann.
Unsere Tage dort bestanden aus den verschiedensten Aktivitäten:
Besonders gefallen hat mir der City-Hunt, den wir Freiwilligen alleine für unsere ausländischen Gäste geplant und durchgeführt haben.

Ich sah bei der Gelegenheit einige schöne, mir bis dahin noch unbekannte Orte Nürnbergs und lernte viel über den geschichtlichen Kontext der Denkmäler, Statuen und Kirchen dazu: Schließlich waren die Chinesen und Hongkonger sehr interessiert und wir Deutschen waren gefragt, einiges dazu zu erklären (auch wenn wir teilweise vielleicht selbst noch nicht so viel über Nürnberg wussten – Gott sei Dank gibt es das Internet). Natürlich sind wir aber nicht nur in der Stadt umhergewandert, sondern hatten zudem noch Aufgaben zu lösen und ein leckeres Essen zu genießen, welches wir uns nach dem City-Hunt auch verdient hatten.
Das war aber längst nicht alles, was in dieser Woche anstand. Ein weiterer toller Programmpunkt war beispielsweise das Sommerfest des CVJM Nürnberg Kornmarkt mit Sponsoren-lauf/schwimmen und guter Zeit mit den verschiedenen Gruppen (Chinesen, Hongkonger und den Leuten aus Nürnberg) am Rothsee.

Einige Tag darauf stand schon das Seminar in Kassel auf dem Hochschulgelände des CVJM an, bei dem nicht nur wir von Hongkong, sondern auch die Freiwilligen für die anderen Länder anwesend waren. Ich hatte mich sehr darauf gefreut, mich auch mit den anderen Freiwilligen auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen. Das hat auch sehr gut geklappt.
Es ging sofort los mit Kennenlernspielen und vielen, vielen Informationen über unser Auslandsjahr, die Kultur dort und den CVJM bzw. YMCA.
So ging es dann die Woche auch weiter. Wir erfuhren viel über den Umgang mit den Menschen, besonders über Kinder, da wir ja hauptsächlich mit diesen arbeiten werden. Aber auch die anderen Kulturen unserer Mitvolontäre lernten wir ein wenig besser kennen und ich kam zu dem Schluss, dass ich es mit Hongkong im Vergleich zu den anderen Ländern für meinen Geschmack, ziemlich gut getroffen habe.
Bei den ganzen Informationen durfte aber auch der Spaß und das lockere Zusammensein nicht zu kurz kommen. Deshalb gab es zwischen den Einheiten auch immer wieder Spiele zur Auflockerung und auch sonst, z.B. abends nach dem Abendessen, wurde noch fleißig „Werwolf“ oder „HalliGalli“ gespielt und in der Pinte zusammengesessen, oder einfach im großen Saal Musik gespielt und Lobpreislieder gesungen.

Ein Highlight dort war der Ausflug in die Kletterhalle zum Bouldern, was mich allerdings offenbar viel Kraft kostete und mit dem regnerischen Wetter gepaart, zu keinem guten Ende führte, denn ich wurde krank.
Den Rest des Seminars verbrachte ich also liegend auf einem Sofa in der hintersten Ecke unseres Seminarraums (, was sowohl Vorteile, als auch Nachteile mit sich brachte.)

Alles in allem waren die beiden Vorbereitungsseminare eine bereichernde  und vorbereitende Zeit des Lernens und der Begegnung, die einem den Auslandseinsatz auf jeden Fall noch schmackhafter gemacht hat. Deshalb freue ich mich jetzt schon darauf, euch in ein paar Tagen meine ersten Eindrücke vermitteln zu können (,wenn ich diese denn erst einmal verarbeitet habe) und euch Updates über meine Ankunft, unser Ankunftsseminar und die Lage hier aus unserer WG zu geben.

In diesem Sinne, genießt die Bilder und vielleicht auch Videos hier auf meinem Blog und auf meinen Social-Media-Kanälen und vergesst das Abonnieren meines Blogs nicht, damit ihr immer auf dem Laufenden gehalten werdet.

PS: HIER findet ihr auch alle Blogs meiner Mitvolontäre.

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